Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

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Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

Postby Meno_ » Wed Nov 15, 2017 3:33 am

Die Baume stehn der Frucht entladen,
Und gelbes Laub verweht ins Tal
Das Stoppelfeld in Schimmerfaden
Erglanzt am niedern Mittagstrahl.
Es kreist der Vogel Schwarm , und ziehet;
Das Vieh verlangt zum Stall, und fliehet
Die magern Aun,vom Reife fahl,
O geh am sanften Scheidetage
Des Jahrs zu guter letzt hinaus;
Und nenn inn Summertag und trage
Den letzten schwer gefunden StrauB.
Bald stegt Gewolk und Sscbwartz dahinter
Der Sturm,und sein Genof,der Winter,
Und hult in Flocken Feld und Haus.
Ein weiser Mann,ihr Lieben haschet
die Freuden im Voruberfliehn,
Empfangt, was kommt unuberraschet,
Und pluckt die blumen, weil sie blunt.
Und sind die Blumen auch verschwunden;
So steht am Winterherd umwunden
Sein Festpokai mit immergrun
Noch trocken fuhrt durch Tal und Hugel
Der langst vertraube Sommerpfad.
Nur rotlich hangt am wasserspiegel
Der Baum, den grun ihr neulich sacht.
Doch grunt beim1 Rot der Hagendorne
Und Spillbeern, unsure Lagenstatt!
So still an warmer Sonne liegend,
Sehn wir das bunte Feld Hinan,
Und dort, auf schwartzer Brache plugend,
Mit Lustegpfeif ,den Ackermann.
Die Krah'n in fricher Furche schwammen
Dem Pfluge nach, und scbrein und Larmen;
Und dampfend zieht das Gaulgespanm,
Natur, wie schon in jedem Kleide!
Auch noch im Sterbekleid wie schon!
Sie micht in Wehmut sanfte Freude,
Und lachelt tranend noch I'm Gehen.
Du,welkes Laub, dad niederschauert,
Du Blumchen, lispelst: Nicht getrauert!
Wir werden schoner auferstehn!

Johann Heinrich Voss
Meno_
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Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

Postby Meno_ » Wed Nov 15, 2017 3:46 am

Arminius could You translate this into English if You see it?
I came across it in reference to mythological works, and is be interested in finding out what it means.

Thanks,
Meno_
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Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

Postby Arminius » Wed Nov 15, 2017 9:42 am

Meno_ wrote:Die Baume stehn der Frucht entladen,
Und gelbes Laub verweht ins Tal
Das Stoppelfeld in Schimmerfaden
Erglanzt am niedern Mittagstrahl.
Es kreist der Vogel Schwarm , und ziehet;
Das Vieh verlangt zum Stall, und fliehet
Die magern Aun,vom Reife fahl,
O geh am sanften Scheidetage
Des Jahrs zu guter letzt hinaus;
Und nenn inn Summertag und trage
Den letzten schwer gefunden StrauB.
Bald stegt Gewolk und Sscbwartz dahinter
Der Sturm,und sein Genof,der Winter,
Und hult in Flocken Feld und Haus.
Ein weiser Mann,ihr Lieben haschet
die Freuden im Voruberfliehn,
Empfangt, was kommt unuberraschet,
Und pluckt die blumen, weil sie blunt.
Und sind die Blumen auch verschwunden;
So steht am Winterherd umwunden
Sein Festpokai mit immergrun
Noch trocken fuhrt durch Tal und Hugel
Der langst vertraube Sommerpfad.
Nur rotlich hangt am wasserspiegel
Der Baum, den grun ihr neulich sacht.
Doch grunt beim1 Rot der Hagendorne
Und Spillbeern, unsure Lagenstatt!
So still an warmer Sonne liegend,
Sehn wir das bunte Feld Hinan,
Und dort, auf schwartzer Brache plugend,
Mit Lustegpfeif ,den Ackermann.
Die Krah'n in fricher Furche schwammen
Dem Pfluge nach, und scbrein und Larmen;
Und dampfend zieht das Gaulgespanm,
Natur, wie schon in jedem Kleide!
Auch noch im Sterbekleid wie schon!
Sie micht in Wehmut sanfte Freude,
Und lachelt tranend noch I'm Gehen.
Du,welkes Laub, dad niederschauert,
Du Blumchen, lispelst: Nicht getrauert!
Wir werden schoner auferstehn!

Johann Heinrich Voss

The following text is the original (German) text:

Johann Heinrich Voß wrote:
    Der Herbsttag

    Die Bäume stehn der Frucht entladen,
    Und gelbes Laub verweht ins Tal;
    Das Stoppelfeld in Schimmerfaden
    Erglänzt am niedern Mittagsstrahl.
    Es kreist der Vögel Schwarm, und ziehet;
    Das Vieh verlangt zum Stall, und fliehet
    Die magern Aun, vom Reife fahl.

    O geh am sanften Scheidetage
    Des Jahrs zu guter letzt hinaus;
    Und nenn ihn Sommertag und trage
    Den letzten schwer gefundnen Strauß.
    Bald steigt Gewölk, und schwarz dahinter
    Der Sturm, und sein Genoß, der Winter,
    Und hüllt in Flocken Feld und Haus.

    Ein weiser Mann, ihr Lieben, haschet
    die Freuden im Vorüberfliehn,
    Empfängt, was kommt unüberraschet,
    Und pflückt die Blumen, weil sie blühn.
    Und sind die Blumen auch verschwunden;
    So steht am Winterherd umwunden
    Sein Festpokal mit Immergrün.

    Noch trocken führt durch Tal und Hügel
    Der längst vertraute Sommerpfad.
    Nur rötlich hängt am Wasserspiegel
    Der Baum, den grün ihr neulich saht.
    Doch grünt der Kamp vom Winterkorne;
    Doch grünt beim Rot der Hagedorne
    Und Spillbeern, unsre Lagerstatt!

    So still an warmer Sonne liegend,
    Sehn wir das bunte Feld hinan,
    Und dort, auf schwarzer Brache pflügend,
    Mit Lustgepfeif, den Ackermann:
    Die Kräh'n in frischer Furche schwärmen
    Dem Pfluge nach, und schrein und lärmen;
    Und dampfend zieht das Gaulgespann.

    Natur, wie schön in jedem Kleide!
    Auch noch im Sterbekleid wie schön!
    Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,
    Und lächelt tränend noch im Gehen.
    Du, welkes Laub, das niederschauert,
    Du Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!
    Wir werden schöner auferstehn!
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Arminius » Wed Nov 15, 2017 9:45 am

    Meno_ wrote:Arminius could You translate this into English if You see it?
    I came across it in reference to mythological works, and is be interested in finding out what it means.

    Thanks,

    I will do the translation soon.
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Arminius » Wed Nov 15, 2017 10:01 am

    By the way:

    Rainer Maria Rilke wrote:Herbsttag

    Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
    und auf den Fluren lass die Winde los.

    Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
    gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
    dränge sie zur Vollendung hin, und jage
    die letzte Süße in den schweren Wein.

    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
    und wird in den Alleen hin und her
    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


    Spanish translation:
    Día de otoño

    Señor: ya es tiempo. El verano fue muy grande.
    Pon tu sombra en los relojes solares,
    y en los campos suelta a los vientos.

    Manda los ultimos frutos a llenarse;
    dales todavía dos días más sureños,
    apurales hacia la culminación y mete
    la ultima dulzura al vino pesado.

    El que no tiene casa ahora, ya no va a construir.
    El que está soló ahora, va estarlo por mucho tiempo,
    Permanecerá despierto, leerá, escribirá largas cartas
    Y paseará inquieto en las avenidas, de aquí para allá,
    Mientras las hojas se las lleva el viento.


    English translation:
    Autumn Day

    Lord, it is time. Let the great summer go,
    Lay your long shadows on the sundials,
    And over harvest piles let the winds blow.

    Command the last fruits to be ripe;
    Grant them some other southern hour,
    Urge them to completion, and with power
    Drive final sweetness to the heavy grape.

    Who's homeless now, will for long stay alone.
    No home will build his weary hands,
    He'll wake, read, write letters long to friends
    And will the alleys up and down
    Walk restlessly, when falling leaves dance.

    That's a good poem too. Isn't it?
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Meno_ » Wed Nov 15, 2017 4:51 pm

    Arminius wrote:
    Meno_ wrote:Arminius could You translate this into English if You see it?
    I came across it in reference to mythological works, and is be interested in finding out what it means.

    Thanks,

    I will do the translation soon.



    Thank You.
    Meno_
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Meno_ » Wed Nov 15, 2017 4:54 pm

    Yes, the Rilke poem is beautiful, as well.
    Meno_
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Arminius » Thu Nov 16, 2017 12:25 pm

    The following text is the translation of Johann Heinrich Voß' poem „Der Herbsttag“:

    "The autumn day

    The trees stand unloaded to the fruit,
    And yellow foliage drifts away in the valley;
    The stubblefield in light thread
    Gleams in the lower midday beam.
    The bird’s swarm wheels, and moves;
    The cattle demands for the stable, and flee
    The meagre meadows, paled from the rime.

    Oh go on the gentle scabbard day
    Of the year finally out;
    And call it summer day and carry
    The last hardly found bunch.
    Soon clouds rise, and blackly behind it
    The storm, and his enjoying, the winter,
    And wraps in flakes field and house.

    A wise man, dear ones, snatches
    the joys in over-fleeing,
    Receives what comes unsurprised,
    And picks the flowers, because they bloom.
    And if the flowers have also disappeared;
    So stands at the winter stove entwined
    Its festival cup with evergreen.

    Still drily leads through valley and hill
    The long been familar summer path.
    Only reddishly hangs on the water level
    The tree that green you recently saw.
    Yet greens the field of the winter grain;
    Yet greens with red of the hawthorns
    And spill berries, our bed for the night!

    So quietly recumbent in the warm sun,
    We see the coloured field upward,
    And there, on black fallow ploughing,
    With lust whistling, the field man:
    The crows in fresh furrow swarm
    After the plough, and scream and make a noise;
    And steamingly the horse team drags.

    Nature, how nicely in every dress!
    Still in the dying dress as nicely!
    It mixes gentle joy in melancholy,
    And smiles watering still in the walking.
    You, wilted foliage, that shivers down,
    You little flower, lisps: not mourned!
    We will more beautifully rise!“

    (Translated by me.)
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Meno_ » Thu Nov 16, 2017 9:51 pm

    Thank You for the translation and tonight I will try to compare the Voss with the Rilke for tje interest in synonymous structural and generally aesthetic contrast.

    Do You think there is a flow of influence from the Vass to the Rilke?

    He may have read him although he isn't at all as well known and I came across it quite by chance.
    Meno_
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Arminius » Thu Nov 16, 2017 10:24 pm

    Meno_ wrote:Thank You for the translation and tonight I will try to compare the Voss with the Rilke for tje interest in synonymous structural and generally aesthetic contrast.

    Do You think there is a flow of influence from the Vass to the Rilke?

    He may have read him although he isn't at all as well known and I came across it quite by chance.

    I am pretty sure that Rilke knew Voß’ poem. But I am not sure whether there was a flow of influence from Voß to Rilke
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Arminius » Thu Nov 16, 2017 10:48 pm

    Rilke's poem „Archaischer Torso Apollos“:

    Rainer Maria Rilke wrote:Archaischer Torso Apollos

    Wir kannten nicht sein unerhörtes Haupt,
    darin die Augenäpfel reiften. Aber
    sein Torso glüht noch wie ein Kandelaber,
    in dem sein Schauen, nur zurückgeschraubt,

    sich hält und glänzt. Sonst könnte nicht der Bug
    der Brust dich blenden, und im leisen Drehen
    der Lenden könnte nicht ein Lächeln gehen
    zu jener Mitte, die die Zeugung trug.

    Sonst stünde dieser Stein entstellt und kurz
    unter der Schultern durchsichtigem Sturz
    und flimmerte nicht so wie Raubtierfelle;

    und bräche nicht aus allen seinen Rändern
    aus wie ein Stern: denn da ist keine Stelle,
    die dich nicht sieht. Du mußt dein Leben ändern.


    English translation:

    Archaic Torso of Apollo

    We cannot know his legendary head
    with eyes like ripening fruit. And yet his torso
    is still suffused with brilliance from inside,
    like a lamp, in which his gaze, now turned to low,

    gleams in all its power. Otherwise
    the curved breast could not dazzle you so, nor could
    a smile run through the placid hips and thighs
    to that dark center where procreation flared.

    Otherwise this stone would seem defaced
    beneath the translucent cascade of the shoulders
    and would not glisten like a wild beast's fur:

    would not, from all the borders of itself,
    burst like a star: for here there is no place
    that does not see you. You must change your life.
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Meno_ » Fri Nov 17, 2017 12:55 am

    The hero is he who is immovably centered-Emerson
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Meno_ » Fri Nov 17, 2017 1:26 am

    When I was a boy
    A god often rescued me
    From the shouts of the rods of men
    And played among the trees and flowers
    Secure in their kindness and the breezes of heaven
    Were playing there too.

    And as you delight
    The hearts of plants
    When they stretch towards you with little strength

    So you delight the heart in me
    Father Helios and like Endymion
    I was your favorite
    Moon O all

    Your friendly
    And faithful gods
    I wish you could know
    How my soul have loved you.
    then
    it was not yet with names and you
    Never named as people do
    As they knew one another

    I knew you better
    Then I have ever known them.
    I understood the stillness above the
    sky
    If never knew the words of men.

    Trees were my teachers
    Melodious trees
    And I learned to love
    Among flowers

    I grew up in the arms of the gods.

    Holderlin
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Meno_ » Sat Nov 18, 2017 1:22 am

    That which ought to live eternally in song must in life perish--Schiller
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Meno_ » Sun Nov 19, 2017 4:51 pm

    1 John 3:14
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Meno_ » Wed Nov 22, 2017 3:41 am

    If this last derivation. to humanities" .reluctant return to the underworld ,regressively human quest, remaining only as merely another journey into the abyss, a journey more formidable then any outward expansion to newer and newer open land , then its not that they will be stymied in their efforts, but that within the scope and context of their struggle , they will be met by limitations in recognizing a continuum of laws and identities as available sources of useful energy.
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Meno_ » Mon Nov 27, 2017 10:33 am

    A writer is someone for whom writing is more difficult than for other people.

    Thomas Mann
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Meno_ » Mon Nov 27, 2017 10:46 am

    A writer is someone for whom writing is more difficult than for other people
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    Re: Der Herbsttag by Johann Heinrich Voss

    Postby Meno_ » Wed Nov 29, 2017 12:16 am

    To Arc a fellow traveler

    Promised an ode about a tree
    That I haunted
    For many
    And it haunted me so o am haunting it
    Now and planting the seed of my soul there so that some day
    Some far far
    Day I or someone haunted like wise

    May feel am am anchored
    Roots deeply burrowed
    Into blackest of earth

    Made fertile for immortality
    Which is within the now that the tree sings airs
    Of eternal song5 (5 stanzas to follow)

    And it is for me that she does
    And for You
    Meno_
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